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Die einzige wirklich mobile TI Deutschlands
Die mobile TI für Hebammen
Die Telematikinfrastruktur (TI) kommt und bringt mittlerweile echte Vorteile mit sich. Ein guter Zeitpunkt, um zu überlegen, ob Du Dich jetzt in aller Ruhe anschließen möchtest.
Wir erklären Dir, wie der Anschluss klappt und was die TI bereits ermöglicht.
Mobil
TI mobil nutzen – überall und jederzeit
Vernetzt
Mit allen Akteuren des Gesundheitswesens schnell, unkompliziert und auf Augenhöhe kommunizieren
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Dein Weg in die TI in 4 Phasen
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Elektronischen Heilmittelberufsausweis (eHBA) beantragen
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SMC-B beantragen
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Kartenterminal bestellen
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TI anschließen und KIM-Adresse einrichten
Keine Sorge, wir begleiten Dich dabei! Mit Vertragsabschluss bekommst Du Zugang zum Schritt-für-Schritt-Onboarding. Das führt Dich sicher durch den TI-Anschlussprozess, so klappen die vier Phasen mit links. Danach unterstützen wir Dich beim Antrag auf Kostenerstattung.
Vorab fragst Du Dich aber vielleicht: Was bedeutet die Telematikinfrastruktur für Hebammen und welche Vorteile bringt sie überhaupt?
Was ist die TI?
Die Telematikinfrastruktur (TI) ist das digitale Datennetz im Gesundheitswesen. Es soll die Kommunikation zwischen allen Beteiligten effizienter und gleichzeitig sicher gestalten.
Als Hebamme bist Du oft die wichtigste Ansprechpartnerin, wenn es um die einfühlsame und umfassende Betreuung und Beratung von Schwangeren und jungen Müttern geht. Zugleich spielt die enge Zusammenarbeit mit Frauenarztpraxen, Geburtshäusern, anderen Hebammen und Krankenhäusern eine entscheidende Rolle. Die TI erleichtert Dir diesen Austausch etwa via KIM, dem E-Mail-Postfach innerhalb der TI. KIM steht für „Kommunikation im Medizinwesen“, darüber kannst Du wichtige Dokumente und Nachrichten sicher per E-Mail versenden.
Dein persönlicher TI-Zugang: eHBA
Der eHBA ist Dein persönlicher Zugang zur TI. Um ihn beantragen zu können, musst Du Dir bei “Bund ID” eine ID erstellen. Im eGBR stellst Du damit einen Antrag für Deinen eHBA. Hier wählst Du einen Vertrauensdiensteanbieter (VDA) aus, der den eHBA produziert. Bei ihm bestellst Du den eHBA.
TI-Zugang für Deine Institution: SMC-B Karte
Wenn Dir Dein eHBA vorliegt, kannst Du Deine SMC-B Karte beantragen. Das läuft ähnlich wie der eHBA-Antrag: Du stellst wieder einen Antrag im eGBR – dieses Mal mit Deinem Institutionskennzeichen, mit der Ausweisnummer Deines eHBAs und mit einem Nachweis, der Deine Vertretungsberechtigung für Deine Institution belegt. Danach erhältst Du eine SMC-B Vorgangsnummer, die Du bei Deinem VDA angibst. Sobald Deine Karte bei Dir ist, schaltest Du sie frei. Dadurch wirst Du in der TI gefunden.
Verbindung in die TI: Kartenterminal
Sobald Dir eHBA und SMC-B vorliegen, kannst Du das Kartenterminal bestellen. Es wird vorkonfiguriert und Dir dann zugeschickt. Der Anschluss funktioniert ganz easy, dafür brauchst Du keinen Techniker. Du packst einfach das Kartenterminal aus, schließst es an Strom und Internet an, setzt Deine SMC-B Karte ein und schon bist Du mit der TI verbunden!
Einrichtung der TI: Anschluss und KIM-Adresse
Wenn Dein Kartenterminal eine sichere Verbindung zur TI hergestellt hat, richtest Du Deinen miyaTI-Zugang ein. Dafür erstellst Du Deinen TI-Account, aktivierst einmalig Deine SMC-B und richtest danach Deine KIM-Adresse ein. Ist das erledigt, kannst Du die Erstattung im GKV-Antragsportal beantragen.
FAQs zu miyaTI
Brauche ich eine (spezielle) Praxisverwaltungssoftware, um die TI zu nutzen?
Nein, miyaTI funktioniert unabhängig von einer Praxisverwaltungssoftware.
Was sind TI-Fachanwendungen?
TI-Fachanwendungen sind spezialisierte digitale Anwendungen innerhalb der Telematikinfrastruktur (TI), die konkrete medizinische oder administrative Prozesse im Gesundheitswesen digital und sektorenübergreifend unterstützen. Sie bauen auf der sicheren TI-Infrastruktur auf und sind für bestimmte Aufgaben vorgesehen, z. B. Dokumentenübertragung, Kommunikation und den Zugriff auf Patientendaten.
Welche TI-Fachanwendungen gibt es?
- KIM
- ePA
- NFDM
- eMP
- TIM
Was ist der eHBA und wofür brauche ich ihn?
Den elektronisches Heilberufsausweis (eHBA) brauchst Du als Hebamme, …
- um die SMC-B Karte, also die Institutions- oder Praxiskarte bestellen zu können. Du weist Dich mit dem eHBA aus. Ohne eHBA keine SMC-B.
- um im Verzeichnisdienst (VZD) der TI, also dem zentralen bundesweiten TI-Adressbuch, als einzelne Person gelistet zu werden.
Weitere Funktionen hat der eHBA aktuell nicht. Bewahre ihn trotzdem gut auf, denn schon bald könnte der Gesetzgeber neue Funktionen freigeben, für die Du Deinen eHBA benötigst.
Braucht jede Hebamme einen eHBA?
Angestellte Hebammen benötigen keinen eigenen eHBA, da es aktuell kaum sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten gibt. Als Inhaberin einer Hebammenpraxis oder eines Geburtshauses kannst Du die SMC-B Karte beantragen und musst im Antrag eine institutionsangehörige Person mit eHBA benennen. Für die Bestellung der SMC-B Karte benötigst Du genau einen eHBA. Der eHBA gehört der Person, die ihn beantragt hat, also der Hebamme selbst.
Was ist die SMC-B Karte und wo bekomme ich sie?
Wenn Du Deinen eHBA in den Händen hältst, bist Du berechtigt, den TI-Zugang für Deine Organisation zu bestellen. Du erhältst dann eine elektronische Institutionsausweiskarte, die SMC-B Karte. Sie ähnelt einer SIM-Karte. Die SMC-B bekommst Du bei einem dafür zugelassenen Vertrauensdiensteanbieter (VDA), nachdem Du offiziell als Hebamme registriert und im Gesundheitsberuferegister (GBR) Deiner Region eingetragen bist.
Was ist der Unterschied zwischen eHBA und SMC-B Karte?
Die SMC-B Karte ist der Ausweis einer Einrichtung oder Institution, also z. B. Deiner Praxis. Der eHBA ist die Ausweiskarte für eine bestimmte Person, die als Leistungserbringer arbeitet.
Hinweis: Wenn Du eine SMC-B Karte beantragst, benötigst Du dafür den eHBA.
Was brauchen Hebammen für den TI-Anschluss?
Bei miyaTI brauchst Du nur wenig: eine funktionierende Internetanbindung, ein internetfähiges Gerät (PC, Laptop, Tablet, Smartphone), ein TI-Kartenlesegerät, Deine SMC-B Karte und den eHBA sowie einen TI-Anbieter.
Welche TI-Fachanwendungen können Hebammen nutzen?
- Kommunikation im Medizinwesen (KIM)
- ePA – elektronische Patientenakte
- Notfalldatenmanagement (NFDM)
- elektronischer Medikationsplan (eMP)
- eMutterpass in der ePA
Was brauche ich für die TI?
Deine Organisation gilt als angeschlossen, sobald Du Folgendes besitzt oder eingerichtet hast:
- eHBA: elektronischer Heilberufsausweis, jede Hebamme mit Berufsurkunde kann ihn für sich beantragen.
- SMC-B: Institutions- oder Praxisausweis, damit weist sich eine Praxis oder Organisation innerhalb der TI aus. Jede Praxis kann ihn beantragen.
- Kartenterminal: Über das Kartenterminal stellt Deine Organisation eine Verbindung mit der TI her. Es ist beim TI-Anbieter erhältlich.
- TI-Zugang: Eine sichere Verbindung des Kartenterminals mit der TI, z. B. über ein TI-Gateway. Dafür benötigst Du einen Vertrag mit einem TI-Anbieter.
- KIM-Postfach: Eine sichere E-Mail-Adresse für Deine Organisation innerhalb der Telematikinfrastruktur.
Welche Internetgeschwindigkeit benötige ich für die TI?
Wenn Du bisher E-Mails und Suchmaschinen über Deinen Internetanschluss nutzen konnten, wirst Du problemlos in der TI arbeiten können. Solltest Du später regelmäßig Röntgenbilder oder MRT-Scans aus der Elektronischen Patientenakte (ePA) im Detail betrachten wollen, benötigst Du eine stabile und schnelle Internet-Anbindung. Die gängigen TI-Funktionen (KIM und Verzeichnisdienst) können auch ohne mobile Datentarife genutzt werden.
Ist es sinnvoll, zusätzlich ein mobiles Kartenlesegerät anzuschaffen?
Nein, denn mobile Kartenlesegeräte haben keine TI-Verbindung, sondern speichern lediglich die Daten, die über die eGK (elektronische Gesundheitskarte) auslesbar sind.
Kann ich die TI auch mobil, z. B. bei einem Hausbesuch nutzen?
miyaTI hat eine Extrazulassung für die mobile TI-Nutzung, damit Du beispielsweise auch bei einem Hausbesuch auf Dein KIM-Postfach (E-Mail in der TI) zugreifen kannst. Dazu brauchst Du nur ein Tablet oder Handy, das Zugang zum Internet hat.